Der Begriff „antideutsch“ geistert seit einiger Zeit durch die linke Diskussion. Häufig wird er von traditionellen Linken als Kampfbegriff verwendet oder wird als Gegenstück zu „antiimperialistisch“ verstanden. Ein Teil der Antifa, kleinere Theoriezirkel, aber auch Zeitungen nutz(t)en ihn als Eigenbezeichnung.

Meistens trägt der Begriff aber mehr zur Unklarheit als zur Klarheit bei und wer darunter was versteht ist oftmals sogar von Stadt zu Stadt verschieden. Dem soll im Workshop Abhilfe geleistet werden. Das Ziel ist es, sich mit der Entstehung und Entwicklung der Antideutschen zu beschäftigen, die eine Konsequenz aus der Wiedervereinigung Deutschlands 1989 und der gesellschaftlichen Situation in den Jahren danach sind.

Nach einem kurzen historischen Einführungsvortrag sollen in dem Workshop grundlegende Texte zur Geschichte und Theorie der Antideutschen vorgestellt und diskutiert werden.

Zeitraum

11.02.2010, 19:00 Uhr - 11.02.2010, 21:00 Uhr

Adresse

Epplehaus
Karlstr. 13
72074
Tübingen
Deutschland

Eingetragen von

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Aktionsform

Vortrag

Themenkategorien

Website

http://rlf-bw.de/cms/index.php?article_id=369

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