Ausstellung 03

„Wir werden die Zahl der unter Hunger leidenden Menschen bis zum Jahr 2015 halbieren!“ Mit diesem Ziel versprach die internationale Staatengemeinschaft 1996 auf dem Welternährungsgipfel in Rom, den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Über zehn Jahre später scheint das Versprechen in weite Ferne gerückt zu sein. Derzeit hungern 925 Millionen Menschen. Jeden Tag sterben Schätzungen zufolge 30.000 Menschen an den Folgen von Hunger. Wie kann das sein? Wie lässt sich Hunger tatsächlich bekämpfen? Wer ernährt die Welt?

Auf fünf Entdeckerpfaden erfahren BesucherInnen der Ausstellung, warum Menschen an Unterernährung leiden und wie der weltweite Hunger bekämpft werden kann. Sind Gentechnik und moderne landwirtschaftliche Maschinen ein Rezept gegen den Hunger? Warum macht Biosprit Hunger und wie kommen die „Hähnchen des Todes“ von Europa nach Afrika? Können Kleinbauern die Welt ernähren?

Die Ausstellung des INKOTA-netzwerks bietet einen Wechsel zwischen Informationstafeln mit Bildern und interaktiven Lernelementen, an denen BesucherInnen auf spielerische Weise ihr Wissen zum Thema Globale Landwirtschaft vertiefen können. Die in den Entdeckerpfaden behandelten Themenfelder sind Gentechnik, Zugang zu Ressourcen, Kleinbauern, Fairer Handel und Agrokraftstoffe.

Gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken, dem Evangelischen Entwicklungsdienst, dem Katholischen Fonds, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin und der InWEnt gGmbH aus Mitteln des BMZ

Zeitraum

02.10.2011 - 20.10.2011

Adresse

Gemeindesaal der Michaelis-Kirchengemeinde
Cuxhavener Straße 323
21149
Hamburg
Deutschland

Eingetragen von

INKOTA-netzwerk

Aktionsform

Ausstellung

Themenkategorien

Website

http://www.inkota.de

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