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Zur Bedeutung der Schwulenbewegung der 1970er Jahre für queere und andere Bewegungen

Drag Queens und Tunten sind ein selbstverständlicher Teil lesbischwuler und queerer Szenen. Unterhaltsam und schlagfertig müssen sie sein - das Publikum ist begeistert. In der tuntischen Geschichte gibt es jedoch zahlreiche Hinweise darauf, dass sie nicht immer bloß witzige Entertainmentfiguren waren und bei weitem auch nicht sind. In den 1970er Jahren auch «Feministen» und „Radikale» genannt, intervenierten Tunten und ihre Sympathisant_innen innerhalb der Schwulen- und Linken Bewegung gegen «bürgerliche" und verkrustete Strukturen sowie Vorstellungen von Geschlecht und Authentizität. Zahlreiche Kritiken der Schwulenbewegung der 1970er Jahre, insbesondere jene der Tunten, zeigen Parallelen zu jenen aktueller queerer Bewegungen. Diese werden im Vortrag aufgezeigt und zur Diskussion gestellt.

Patrick Henze / Patsy l'Amour laLove ist M.A. in Gender Studies. Die Forschungsschwerpunkte sind queere Bewegungsforschung, insbesondere zur Schwulenbewegung der 1970er Jahre, schwule und queere Männlichkeiten sowie Tunten und die feministischen Porn Studies. Patsy ist Polit-Tunte und queerer schwuler Aktivist. Unter anderem in der trans*interalesbischwulen Mutvilla. Letzte Veröffentlichungen in dem Band «Rosa Radikale» zur Schwulenbewegung der 1970er Jahre und in «Mein Schwules Auge 9» zu schwulem Selbsthass. Weitere Infos: www.patsy-love.de

 

Zeitraum

25.04.2013, 19:30 Uhr - 25.04.2013, 22:00 Uhr

Adresse

Kino Arsenal / Szene Paradiso
Am Stadtgraben 33
72070
Tübingen
Deutschland

Eingetragen von

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Aktionsform

Vortrag

Themenkategorien

Gender

Website

http://www.bawue.rosalux.de/event/47953/tunten-feministen-radikale.html

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