Geht man der Vorstellung einer Gesellschaft nach, die sich ohne Geld und Hierarchien selbst organisiert, so wird deutlich, dass die Einzelnen eine Reihe von Fähigkeiten brauchen, wenn sie nicht überfordert aufgeben und zur jetzt bestehenden alten Gesellschaft zurückkehren möchten. Sich gemeinsam orientieren, mit Leichtigkeit und ohne Zwang tätig sein, Konflikte lösen, mit Sachverstand entscheiden und handeln will gekonnt sein. Dabei spielen emotionale, motivationale, soziale und fachliche Fähigkeiten eine Rolle.

Wenn man die Verantwortung für sein Handeln im Bewusstsein über die eigene Sozialisation soweit möglich in die eigene Hand nimmt (sich emanzipiert), nicht mehr durch Hierarchiegefälle eingeschränkt ist, dann erhöht sich der Schwierigkeitsgrad des eigenen Handelns. Vor solchen neuen Anforderungen schrecken viele Menschen zurück.

Welches Selbstorganisationspotenzial müsste also entfaltet werden, wenn man die bestehende Gesellschaft zu einer bedürfnisorientierten wandeln wollte?

Nach der anschließenden Diskussion kann auf Wunsch ein Workshop für Interessierte angeboten werden.

Gemeinsame Veranstaltung mit der Offenen Uni Freiburg

Zeitraum

28.04.2010, 20:00 Uhr - 28.04.2010

Adresse

KTS
Basler Str. 103
79100
Freiburg
Deutschland

Eingetragen von

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Aktionsform

Vortrag mit Diskussion

Themenkategorien

Soziales / Arbeit
Soziales / Arbeit
Bildung / Familie / Gesundheit
Bildung / Familie / Gesundheit
Ökonomie / Finanzen
Ökonomie / Finanzen
Freiräume / Subkultur
Freiräume / Subkultur
Politik / Demokratie / Recht
Politik / Demokratie / Recht

Website

http://www.rls-bw.de

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