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Aufbauend auf einer kreativen Neuinterpretation des Marx´schen «Kapital» als auch der «Ethik» Spinozas entwickelt Karl Reitter die Grundlagen einer substanziellen Theorie der Befreiung. Er zeigt, dass die Philosophie der Befreiung, nicht zu trennen von den Bedingungen eines freien Gemeinwesens, das eigentliche Anliegen von Marx wie Spinoza darstellt. Im Zentrum der Neulektüre stehen der Arbeitsbegriff bei Marx sowie der Begriff des conatus bei Spinoza. Die Rekonstruktion wird vom Autor zu einer umfassenden Theorie des Befreiungsprozesses weitergeführt, der sowohl den Körper als auch den Intellekt des Menschen umfassen muss. Wenn die Produktivkraft der Arbeit (Marx) als auch das Tätigkeitsvermögen des Körpers wie des Geistes (Spinoza) nicht fremdbestimmt, sondern selbstbestimmt und autonom ausgeübt werden kann, dann sind die Bedingungen eines freien Gemeinwesens gegeben. Karl Reitters Entwurf ermöglicht es, Probleme wie den gemeinsamen Kern jeglicher Befreiungsbestrebungen zu verstehen.

Karl Reitter ist Lektor für Sozialphilosophie an der Universität Wien und Mitglied der Redaktion der Zeitschrift «grundrisse». Sein aktuelles Buch «Prozesse der Befreiung. Marx, Spinoza und die Bedingungen des freien Gemeinwesens» (Verlag Westfälisches Dampfbott, 2011) ist zugleich Habilitationsschrift an der Universität Wien.

Kontakt

RLS-Regionalbüro Baden-Württemberg
Ludwigstr. 73a
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Telefon: 0711 99797090
Fax: 0711 99797091
Email: schlager@rosalux.de

Veranstaltung in Kooperation mit der Linken Hochschulgruppe Stuttgart

Zeitraum

06.11.2012, 19:30 Uhr - 06.11.2012, 21:30 Uhr

Adresse

Wilhelmspalais
Konrad-Adenuaer-Str. 2
70173
Stuttgart
Deutschland

Eingetragen von

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Aktionsform

Vortrag

Themenkategorien

Globalisierung / Entwicklung / Migration
Ökonomie / Finanzen

Website

http://www.bawue.rosalux.de/event/46220/prozesse-der-befreiung.html

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