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Euthanasie war keine Erfindung wahnhafter Nazis, sie war eingebettet in Betrachtungsweisen, die Menschen verdinglichen, vermessen und bewerten.

Klaus-Peter Drechsel analysiert das Konzept “Euthanasie” aus der historischen Perspektive, das für die Morde an behinderten und psychisch kranken Menschen unter dem Namen “Schöner Tod” entwickelt wurde. Dabei betont er den Zusammenhang zwischen Psychiatrie und Euthanasie, der schon vor dem Nationalsozialismus bestand und somit die wissenschaftliche Grundlage für den späteren tausendfachen Mord an behinderten und psychisch kranken Menschen bot und nur noch der politischen Legitimation durch die Nationalsozialisten bedurfte.

Veranstaltung des Rosa Luxemburg Club Rhein-Neckar-Karlsruhe” in Kooperation mit dem Antifaschistischen Arbeitskreises an der Universität Heidelberg

Bei Bedarf für barrierefreien Zugang bzw. GebärdendolmetscherIn wenden Sie sich bitte an aak-hd@gmx.net.

Zeitraum

20.09.2010, 19:30 Uhr - 20.09.2010, 21:00 Uhr

Adresse

Karlstorbahnhof, Gumbel-Raum |
Am Karlstor 1
69117
Heidelberg
Deutschland

Eingetragen von

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Aktionsform

Vortrag/Diskussion

Themenkategorien

Website

http://www.rlf-bw.de/cms/index.php?article_id=457

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