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Ulrich Weitz und Oliver Stenzel werden am Beispiel von Karikaturen erläutern, welche Rolle ein Medium wie die Karikatur in der damaligen Zeit gespielt hat - sowohl für die «geistige Mobilmachung» zum Krieg wie auch für die Versuche der damaligen Friedensbewegung gegen den Krieg zu mobilisieren.

Oliver Stenzel (freier Journalist und Historiker) hat sich mit der damaligen Feindbildpropaganda beschäftigt, die mit Karikaturen viel stärker als in früheren Kriegen den Gegner entmenschlichte, bestialisierte ­- und Stereotype produzierte, die zum Teil bis heute nachwirken.

Ulrich Weitz (Agentur für Kunstvermittlung) wird seinen Fokus auf die Haltung der Arbeiterbewegung/Sozialdemokratie richten. Sein aktuelles Buch handelt vom marxistischen Kulturwissenschaftler Eduard Fuchs, der eine beachtliche Sammlung von Blättern des Grafikers und Karikaturisten Honoré Daumier besessen hatte, die in der Auseinandersetzung der Arbeiterbewegung mit dem Krieg eine besondere Rolle gespielt haben:

Ulrich Weitz, 2014: Eduard Fuchs. Der Mann im Schatten. Dietz Verlag

 

Zeitraum

02.07.2014, 19:00 Uhr - 02.07.2014, 21:00 Uhr

Adresse

Württembergischer Kunstverein, Glastrakt
Schlossplatz 2
70173
Stuttgart
Deutschland

Eingetragen von

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Aktionsform

Vortrag / Diskussion

Themenkategorien

Frieden / Antimilitarismus

Website

http://www.bw.rosalux.de/event/50742/karikaturen-vor-dem-und-im-ersten-weltkrieg-feindbildpropaganda-und-die-spaltung-der-deutschen-sozi.html

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