In letzter Zeit haben sich ungewohnte Koalitionen ergeben: Feminist_innen und schwul-lesbische Aktivist_innen verbünden sich mit Konservativen, von denen sie sich sonst klar abgrenzen, mit dem gemeinsamen Feindbild «Muslim_innen». Denen, die als «Muslim_innen» kategorisiert werden, wird kollektiv unterstellt, dass sie Frauenrechte missachten und homophob sind. Dies wiederum wird als Rechtfertigung genutzt, um «Muslim_innen» zu kontrollieren, disziplinieren und aus der «deutschen» Gesellschaft zu verweisen. Im Vortrag wird diskutiert, wie hierbei (antimuslimischer) Rassismus und Heteronormativität (die normative Regelung von Geschlecht und
Sexualität) miteinander verbunden sind, wie sie sich gegenseitig bedingen und gegeneinander ausgespielt werden.

Urmila Goel ist Kultur- und Sozialanthropologin. Sie forscht, lehrt und bietet Trainings an zu Fragen von Rassismus, Heteronormativität und den Verflechtungen von beiden.

Kontakt

RLS-Regionalbüro Baden-Württemberg
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70176 Stuttgart

Telefon: 0711 99797090
Fax: 0711 99797091
Email: schlager@rosalux.de

Besonderheiten

Veranstaltung in Kooperation mit INPUT Tübingen im Rahmen des Jugendbildungsprogramms der RLS

Zeitraum

07.07.2011, 19:30 Uhr - 07.07.2011, 21:30 Uhr

Adresse

Demokratisches Zentrum
Wilhelmstraße 45/1
71638
Ludwigsburg
Deutschland

Eingetragen von

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Aktionsform

Vortrag

Themenkategorien

Gender

Website

http://www.bw.rosalux.de/event/43571

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