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Die Bundesrepublik und der Spanische Bürgerkrieg
Mit Reinhard Neudorfer

Der spanische Bürgerkrieg und die Vernichtung Guernicas im Geschichtsverständnis der BRD sind gekennzeichnet von Nichtaufarbeitung, von Verschweigen und der Verbreitung von Lügen. Noch in den 90er Jahren wurden im deutschen Bundestag bei entsprechenden Diskussionen Reden gehalten, die der Franco-Propaganda ähnlich waren. Das rechts-konservativ geprägte Klima in der BRD beschäftigte sich nicht oder nur widerwillig mit Massakern des Faschismus wie in Guernica oder anderswo, z.B. in Oradour, Distomo oder Cervarolo. Geschäfte mit dem Francoregime waren wichtiger oder auch der Urlaub im «schönen» Spanien. Zum Trauerspiel und einer Blamage gegenüber Opfern und Überlebenden in Guernica wurden die - als Versöhnungsgeste - an sich beschlossenen und geplanten Baumaßnahmen, die in Guernica erfolgen sollten. Letztlich war dann im ganzen Bundeshaushalt einfach kein Geld mehr dafür vorhanden! Problemlos verliefen hingegen Karrieren von Beteiligten: Staffelkapitän Trettner - an der Bombardierung Guernicas beteiligt - wurde später Generalinspekteur der Bundeswehr. Die sogenannte Traditionspflege der Bundeswehr kannte lange Zeit keine Distanz zum Terror der Legion Condor.

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Telefon: 0711 99797090
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Email: schlager@rosalux.de

Kosten: 4 Euro

Veranstaltung in Kooperation mit Buch und Plakat - Antiquariat, VHS Stuttgart, VVN-BdA Baden-Württemberg

Zeitraum

03.05.2012, 20:00 Uhr - 03.05.2012, 22:00 Uhr

Adresse

VHS / TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Rotebühlplatz 28
70173
Stuttgart
Deutschland

Eingetragen von

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Aktionsform

Vortrag

Themenkategorien

Antifaschismus

Website

http://www.bw.rosalux.de/event/45191

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