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Die Mutter war Jüdin, der Vater evangelischer Sozialist: Ernst Grube, der wenige Wochen vor Hitlers Machtübernahme in München geboren wurde, ist einer der letzten Menschen, die aus eigener Erfahrung von der Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden erzählen können. Grube erlebte Diskriminierung, Entrechtung, Deportation und Konzentrationslager am eigenen Leib.

Nachdem er 1945 mit seinen beiden Geschwistern und seiner Mutter in das KZ Theresienstadt deportiert wurde, rettete die Befreiung der überlebenden Häftlinge des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee ihm und seiner Familie des Leben.

Sein Motto lautet: «Erinnern allein tut's nicht!» Mit 84 Jahren ist Ernst Grube im bayrischen Landesvorstand der «Vereinigung der Verfolgen des Naziregimes» (VVN-BdA), Mitglied des «Fördervereins für Jugendbewegung und Gedenkarbeit in Dachau», stellvertretender Vorsitzender der «Lagergemeinschaft Dachau e.V.» und engagiert sich in der «Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe».

Veranstaltung in Kooperation mit der Initiative «Mergentheim gegen Rechts» im Rahmen der Veranstaltungsreihe «DIVERSITY II - Für ein Leben in Vielfalt!»

Zeitraum

24.09.2016, 19:00 Uhr - 24.09.2016, 21:00 Uhr

Adresse

Katholisches Gemeindehaus
Marienstr. 1
97980
Bad Mergentheim
Deutschland

Eingetragen von

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Aktionsform

Vlortrag/Diskussion

Themenkategorien

Antifaschismus

Website

http://www.bawue.rosalux.de/event/56737

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