Die Zwischengruppen der Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik.
Lehren für linke Geschichtspolitik heute?

Zu den als Zwischengruppen bezeichneten kommunistischen und linkssozialistischen Kleinorganisationen gehörten die Kommunistische Partei-Opposition (KPO), die Sozialistische Arbeiterpartei (SAP) und die Organisation Neu Beginnen. Auch die Trotzkisten und der Internationale Sozialistische Kampfbund (ISK) werden oft dazugezählt. Sie alle proklamierten vor 1933 die Einheit der Arbeiterparteien KPD und SPD gegen die Gefahr des Nazismus, hatten aber politisch keine Chance. Ihre teilweise scharfsichtigen Analysen sollten jedoch ebensowenig vergessen werden wie ihr Widerstand gegen das Hitler-Regime. Nach 1945 engagierte sich viele ihrer überlebenden Mitglieder für einen demokratischen Sozialismus und gerieten damit vor allem in Ost-, teilweise auch in Westdeutschland in erhebliche politische Schwierigkeiten.

Prof. Mario Keßler arbeitet seit 1996 am Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF), unterrichtet an der Universität Potsdam, lehrte und forschte mehrere Jahre in den USA. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Exil- und Remigrationsforschung, Arbeiterbewegung, Antisemitismusforschung und Geschichte der Geschichtswissenschaft. Sein jüngstes Buch behandelt die Anfänge der Kommunismusforschung im westlichen Nachkriegsdeutschland, gegenwärtig arbeitet er an einer Biographie Ruth Fischers.

Kontakt

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Fax: 0711 99797091
Email: schlager@rosalux.de

Besonderheiten

Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Club Freiburg

Zeitraum

12.07.2011, 19:00 Uhr - 12.07.2011, 21:00 Uhr

Adresse

Uni, Kollegiengebäude I, HS 1132
Platz der Universität 3
79098
Freiburg
Deutschland

Eingetragen von

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Aktionsform

Vortrag

Themenkategorien

Website

http://www.bw.rosalux.de/event/43748

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