Gras

„Verdrängt, vergessen, unsichtbar" - so lautete in der Vergangenheit die Beschreibung der Lage von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Lateinamerika. Doch inzwischen gibt es unübersehbare Veränderungen: Zahlreiche soziale, ländliche Bewegungen erheben heute ihre Stimme. Sie fordern politische Mitsprache, Gleichheit vor dem Gesetz und bessere Lebensbedingungen, um die Armut auf dem Land zu bekämpfen. Veränderungen kommen auch von einer anderen Seite: Ländliche Regionen werden wieder als Schlüsselräume für Entwicklung gesehen.
Bei nationalen Regierungen und der bi- und multinationalen
Entwicklungszusammenarbeit stehen sie erneut auf der Tagesordnung. Allerdings: Viele Strategien ländlicher Entwicklung halten, trotz gegenteiligen Anspruchs, die Kleinbäuerinnen und -bauern weiterhin am politischen, ökonomischen und sozialen Rand der Gesellschaft - eine Quelle anhaltender Konflikte.
Die drei lateinamerikanischen ReferentInnen widmen sich in Wort und Bild der Frage, was für eine Landwirtschaft die Landbevölkerung in ihren Ländern braucht, berichten über die Politik ihrer Regierungen und beschäftigen sich mit der Rolle von Nichtregierungsorganisationen und sozialen Bewegungen.

Gäste: Blanca Fernández (Peru), Fernando Eguren (Peru) und Oscar Bazoberry (Bolivien)

Ort: Haus der Demokratien, Greifswalderstraße 4, 10405 Berlin

Zeit: 11. Mai 2011, 19:30 - 21:30 Uhr
Die Veranstaltung wird simultan Deutsch-Spanisch / Spanisch-Deutsch übersetzt!

Bei Rückfragen: volks@inkota.de, Tel. 030-4208202-0 (INKOTA-netzwerk)

 

Zeitraum

11.05.2011, 19:30 Uhr - 11.05.2011, 21:30 Uhr

Adresse

Haus der Demokratie
Greifswalder Straße 4
10405
Berlin
Deutschland

Eingetragen von

INKOTA-netzwerk

Aktionsform

Informationsabend

Themenkategorien

Globalisierung / Entwicklung / Migration
Soziales / Arbeit
Bildung / Familie / Gesundheit
Politik / Demokratie / Recht

Website

http://www.inkota.de/index.php

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