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Individualität, Selbstverwirklichung, Toleranz: Die meisten Anhänger der «Schwarzen Szene» würden diese Ideen für sich in Anspruch nehmen – das klingt nach einem irgendwie «linken Lebensgefühl». Rechtes Gedankengut würde man hier nicht vermuten. Doch reaktionäre und menschenverachtende Tendenzen können in einer szenespezifischen Gestalt auftreten, die nicht immer leicht zu entschlüsseln ist.

Ein Portrait der Schwarzen Szene zeigt deren Entwicklung von den unkommerziellen Anfängen bis zum Eingang in den Mainstream und die Ausdifferenzierung in zahlreiche Sub-Szenen. Diskutiert werden die – durchaus widersprüchlichen – Einstellungen, Weltbilder und ästhetischen Präferenzen, die Teile der Szene anfällig machen für anti-emanzipatorische Überzeugungen: modernitätskritische Innerlichkeit, das bewusst im Unklaren gehaltene Spiel mit völkischer Symbolik sowie die Ästhetisierung von Krieg und Nationalismus.

Kontakt

RLS-Regionalbüro Baden-Württemberg
Ludwigstr. 73a
70176 Stuttgart

Telefon: 0711 99797090
Fax: 0711 99797091
Email: schlager@rosalux.de

Veranstaltung in Kooperation mit INPUT Rastatt im Rahmen des Jugendbildungsprogramms

Zeitraum

15.01.2014, 20:00 Uhr - 15.01.2014

Adresse

Art Canrobert
Karlstr. 23
76437
Rastatt
Deutschland

Eingetragen von

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Aktionsform

Vortrag

Themenkategorien

Freiräume / Subkultur

Website

http://www.bw.rosalux.de/event/49463/braun-statt-schwarz-rechte-tendenzen-in-dark-wave-industrial-und-neo-folk.html

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